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avril 2014
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A nation that destroys its soils destroys itself. Forests are the lungs of our land, purifying the air and giving fresh strength to our people
Franklin D. Roosevelt -
 

Holznuetzung aus oekonomischer, oekologischer und sozialer Verantwortung (.ch)

Thursday April 12, 2012

Die interkantonale Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG) erhält den Binding Waldpreis 2012. Der mit 200'000 Franken höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz geht an die innovativen Waldeigentümer, die seit Jahren mit Buchenholz schwarze Zahlen erwirtschaften. Gleichzeitig geniesst der Naturschutz einen hohen Stellenwert.


 

Hellgrün spriessen die ersten Buchen in den ausgedehnten Laubmischwäldern der Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG). Die Waldungen liegen am Juranordfuss unweit von Basel und gehören den Bürgergemeinden Ettingen und Witterswil und den Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh und Metzerlen-Mariastein. Auch der Staatswald Rotberg, der ehemalige Klosterwald von Mariastein, ist Teil des gut 1000 Hektaren Wald umfassenden Reviers. Besonders daran ist, dass Ettingen zum Kanton Basel-Land gehört, die andern Gemeinden zum Kanton Solothurn. Als sich die Betriebsgemeinschaft vor fast zehn Jahren bildete, war sie der erste interkantonale Zusammenschluss dieser Art. 
Ökonomisch erfolgreich
 Aussergewöhnlich an der FBG ist zudem, dass sie ihre Betriebsrechnungen seit ihrer Gründung mit schwarzen Zahlen abschliesst. In der Branche gelten Laubholzbetriebe als kaum konkurrenzfähig. Doch die geschickte Vermarktung von Energieholz und der Einsatz für die fünf grösseren Holzschnitzelanlagen im Gebiet lohnen sich. Rund 70 Prozent des geernteten Holzes dienen heute der lokalen und regionalen Gewinnung von Wärme. 
 Eine weitere wichtige Einkommensquelle sind die jährlichen Abgeltungen für Biodiversitäts-Vereinbarungen, die beispielsweise Eingriffe zur Förderung der Artenvielfalt enthalten. Die FBG zeigt vorbildlich, wie sich Holznutzung und Naturschutz im Wald sinnvoll ergänzen. 
Biodiversität im Buchenwald
 Für die Artenvielfalt sind Laubwälder, wie sie FBG bewirtschaftet, besonders wertvoll. Zehn Prozent der Waldfläche der FBG sind als Reservate ausgeschieden, dazu kommen 54 Kilometer ökologisch aufgewertete Waldränder und drei aufgelichtete Mittelwälder. Wo viel Licht auf den Waldboden kommt und wo auch alte und tote Bäume einen Platz haben, ist die Artenvielfalt sehr gross. Martin Roth, der federführende Kreisförster von Dorneck/Thierstein (SO) lobt den Einsatz für die Biodiversität: „Die Waldeigentümer sind weltoffen und vorausschauend. Sie zeigen ein Herz für den Naturschutz.“ 
Hohe Dialog-Kultur
 Die Wälder der FBG-Vertragspartner geniessen in der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Denn sie weiss aufgrund der sensiblen und offenen Kommunikation der FBG, was im Wald geschieht. Revierförster und FBG-Betriebsleiter Christoph Sütterlin informiert laufend über neue Projekte, Produkte- und Dienstleistungsangebote und führt durch „seine“ Wälder. Die hohe Dialog-Kultur erleichtert auch den Umgang mit Behörden, Universitäten und Umweltorganisationen. 
Zusammenarbeit über Grenzen
 Der grenzüberschreitende Zusammenschluss setzt starken Willen, Mut und eine klare Vision der Verantwortlichen voraus. Durch die Verbindung der ursprünglich sechs kleineren, öffentlichen Waldeigentümer zu einer einzigen Organisationseinheit ergab sich eine vernünftige Vereinfachung: nur eine Führungsstruktur, nur eine Betriebsrechnung, nur ein Werkhof mit Maschinenpark. Das hält die Verwaltungskosten tief und erleichtert eine nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung der Wälder.

Hellgrün spriessen die ersten Buchen in den ausgedehnten Laubmischwäldern der Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG). Die Waldungen liegen am Juranordfuss unweit von Basel und gehören den Bürgergemeinden Ettingen und Witterswil und den Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh und Metzerlen-Mariastein. Auch der Staatswald Rotberg, der ehemalige Klosterwald von Mariastein, ist Teil des gut 1000 Hektaren Wald umfassenden Reviers. Besonders daran ist, dass Ettingen zum Kanton Basel-Land gehört, die andern Gemeinden zum Kanton Solothurn. Als sich die Betriebsgemeinschaft vor fast zehn Jahren bildete, war sie der erste interkantonale Zusammenschluss dieser Art. 

Ökonomisch erfolgreich

Aussergewöhnlich an der FBG ist zudem, dass sie ihre Betriebsrechnungen seit ihrer Gründung mit schwarzen Zahlen abschliesst. In der Branche gelten Laubholzbetriebe als kaum konkurrenzfähig. Doch die geschickte Vermarktung von Energieholz und der Einsatz für die fünf grösseren Holzschnitzelanlagen im Gebiet lohnen sich. Rund 70 Prozent des geernteten Holzes dienen heute der lokalen und regionalen Gewinnung von Wärme. 

Eine weitere wichtige Einkommensquelle sind die jährlichen Abgeltungen für Biodiversitäts-Vereinbarungen, die beispielsweise Eingriffe zur Förderung der Artenvielfalt enthalten. Die FBG zeigt vorbildlich, wie sich Holznutzung und Naturschutz im Wald sinnvoll ergänzen. 

Biodiversität im Buchenwald

Für die Artenvielfalt sind Laubwälder, wie sie FBG bewirtschaftet, besonders wertvoll. Zehn Prozent der Waldfläche der FBG sind als Reservate ausgeschieden, dazu kommen 54 Kilometer ökologisch aufgewertete Waldränder und drei aufgelichtete Mittelwälder. Wo viel Licht auf den Waldboden kommt und wo auch alte und tote Bäume einen Platz haben, ist die Artenvielfalt sehr gross. Martin Roth, der federführende Kreisförster von Dorneck/Thierstein (SO) lobt den Einsatz für die Biodiversität: „Die Waldeigentümer sind weltoffen und vorausschauend. Sie zeigen ein Herz für den Naturschutz.“ 

Hohe Dialog-Kultur

Die Wälder der FBG-Vertragspartner geniessen in der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Denn sie weiss aufgrund der sensiblen und offenen Kommunikation der FBG, was im Wald geschieht. Revierförster und FBG-Betriebsleiter Christoph Sütterlin informiert laufend über neue Projekte, Produkte- und Dienstleistungsangebote und führt durch „seine“ Wälder. Die hohe Dialog-Kultur erleichtert auch den Umgang mit Behörden, Universitäten und Umweltorganisationen. 

Zusammenarbeit über Grenzen

Der grenzüberschreitende Zusammenschluss setzt starken Willen, Mut und eine klare Vision der Verantwortlichen voraus. Durch die Verbindung der ursprünglich sechs kleineren, öffentlichen Waldeigentümer zu einer einzigen Organisationseinheit ergab sich eine vernünftige Vereinfachung: nur eine Führungsstruktur, nur eine Betriebsrechnung, nur ein Werkhof mit Maschinenpark. Das hält die Verwaltungskosten tief und erleichtert eine nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung der Wälder.

http://www.binding-stiftung.ch/de/waldpreis/index.php

 

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